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Fettgrün unterwegs

Vom 26.07 - 09.08 fand es statt, fettgrün unterwegs, das Diözesanunternehmen 2001! Mit bei dieser fetten Aktion waren Albstadt, Schweinfurt, Lengfeld, Niederwerrn, Johannisburg, Geilbach, Veitshöchheim, Schwoje, Mainaschaff und Elsenfeld.
Nun berichten Mareike aus Albstadt, Alex (Schwoje), Anna, Katrin und Sandra (Niederwerrn) wie sie die 14tägige Reise erlebten:
Vom 26.07. bis 09.08.01 beteiligte sich die Diözese Würzburg an der bundesweiten Pfadfinderaktion "Fettgrün" ("grün" steht für die Pfadfinderstufe uund "Fett" für die Gaudi). 1600 Pfadfinder aus allen Teilen Der Bundesrepublik Deutschland, darunter auch 115 Pfadis aus der Diözese Würzburg, schlugen vom 26. - 29. Juli im Kölner Jugendpark ihre Kohten und Jurten auf. Am Rheimunfer steigt das zentrale Treffen des laufenden Bundesunternehmens "Fettgrün".
Die Farbe GRÜn war an diesem Wochenende in Köln nicht zu überehen. Einige färbten sich die Haare grün, andere fielen durch Kriegsmalereien auf. Aktionen wie die "Green Parade" , bei der die 1600 Pfadis durch die Straßen von Köln zogen standen auf dem Programm. In Begleitung von fett lauter Musik tanzte eine grüne Masse zum Kölner Dom.
Mit einem Gottesdienst und vielen grünen Luftballons, mit Fürbitten von jedem einzelnen, verabschiedeten sich die einzelnen Trupps, um zum nächsten Lager aufzubrechen. Mit dem Zug fuhren z. B. die Niederwerrner Pfadfinder weiter nach Würzburg, wobei es auch Leute gibt, die wegen Müdigkeit die Gruppe im Stich lassen. (Schoje bitte nicht angesprochen fühlen!!!)
Im Gruppenrum der Würzburger Pfadfinder, welcher für eine Nacht als Nachtquartier gestellt wurde, fanden sich danneinige Trupps wieder.
Das nächste Lager befand sich im Allgäu. Es hieß "Der Berg ruft" - und der Spaß begann. Workshops wie Klettern, Kanufahren oder Kiten, wurden den ganzen Tag angeboten, sodass Langeweile ein Fremdwort war. So kam es, dass sich die Niederwerrner Pfadfinder entschieden, einen Tag länger zu verweilen. Die Albstädter Pfadfinder hingegen brachen gegen 17 Uhr zum nächsten Lager in Horn am Bodensee auf.
Zuerst liefen wir nach Füssen zum Nahnhof, von dort aus fuhren wir mit dem Zug nach Nonnenhorn, wo wir in einem Park übernachtet haben. Am nächsten Morgen gingen wir in ein Schwimmbad, danach ging es mit dem Zug weiter nach Horn. Da wir zu früh dran waren, schliefen wir in der Nähe von Horn auf einer Wiese, bis wir von einem Gewitter überrascht wurden. Wir flüchteten unter das Dach einer Sparkasse und verbrachten da die restliche Nacht. Nachdem wir endlich wieder mal ausschlafen konnten, waren wir um 12 Uhr Mittags am Lager Fett-Floß. Dort waren schon ein paar Pfadis dabei, ein Floß zu bauen. Am Abend wurden die neuangekommenen Stämme begrüßt und die Fischerin vom Bodensee war auch dabei. Tags drauf sollte jeder Trupp sein eigenes Floß konstruieren, um es an die Base anzudocken. Am Vormittag wurden zunächst folgende Arbeiten erledigt: Bauen vom Müll-Trennsystemen, andere begaben sich in den Wald, um Baumstämme zu entasten. Als dann alle Floße gebaut und im Wasser waren, konnte man damit auf dem See die Zeit verbringen. Am Tag der Abreise wurden wir dann mit der Bodenseewelle von dem dortigen Organisationsteam verabschiedet. Mit einer Abschiedsrunde und Informationen zum letzten Treffpunkt, begaben sich die einzelenen Trupps zum nächsten "Lager".
Wir ind zunächst 8 km nach Moos gelaufen und haben dort in der Nöhe eines EDEKA-MArktes übernachtet. Die Stechmücken waren von uns sehr angetan, dann am nächsten Morgen waren wir total verstochen. Mit frischen Brötchen und neuem Ziel ging es weiter nach Ittendorf, ca. 10 km entfernt. Dort angekommen, übernachteten wir in iner Scheune. Am nächsten Morgen liefen wir weitere 4 km nach Markdorf, wo wir uns nochmals einen Schwimmbadaufenthalt gönnten. Die Übernachtung fand auf einer Wiese statt. m nächsten Morgen sehr früh gingen wir zum Bahnhof und fuhren mit dem Zug nach Kehlen. Dort angekommen liefen wir zu einem Bauernhof, wo wir uns am Nachmittag ausruhen durften. Nun waren wir fit für die sogenannte "Diözesannacht". Ab 20 Uhr abends dann, wurde gefeiert. Das Thema lautete "Bayrischer Abend", bei dem jeder Stamm eine bayerische Spezialität zum abendlichen Büfettt beisteuern sollte. Das Abendprogramm war gefüllt mit verschiedenen Spielen sowie einem strategischenSpiel im Wald, welches von den Niederwerrnern vorbereitet wurde. Später gabes Kurzfilme und zum Abschlußnach Dias von den vergangenen zwei Wochen. Obwohl die 2 Wochen sehr schön waren, freuten sich einige doch wieder auf ihr eigenes Bett.
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