WBK 2006 in der Pfadistufe

 

Bericht von den Teilnehmern Peter Hasenstab  und  Stefanie Hirsch


 

 

WBK wirkt!

 

„Eine Woche Intensivanwendung vom 28.10 bis 05.11.2006 in Aura bei Bad Kissingen!“ Mit diesen wenigen Informationen sind wir mit acht weiteren Teilnehmern dieses uns noch unbekannte Wagnis eingegangen. Klar gehört haben wir alle schon viel davon, aber was uns dort erwartet wusste keiner so genau.


So kam es das wir uns eher zögerlich etwas beschnuppert haben. Bei Kleingruppen-Expeditionen durch Bad Kissingen - verbunden mit verschiedenen Herausforderungen, z.B. „Verabreiche dem Bürgermeister die WBK-Medizin, lass dir vom einen Arzt ein WBK-Rezept ausstellen“ - war das Eis aber dann gebrochen. Am Abend stellten wir unsere Erwartungen und Ziele an den Kurs vor und ließen den ersten ereignisreichen Tag beim Grillen ausklingen.

 

Gut ausgeschlafen ging es am Sonntag dann beim “Speed-Dating“ in die entscheidende Phase des Kennenlernens. Am Nachmittag fanden wir uns zu drei Gruppen zusammen und gestalteten unsere Kleingruppenräume.

 

Am Montag ging es in den Kleingruppen ausschließlich um uns. Jeder konnte sich bei einer Puzzle-Mal-Aktion kreativ austoben. Abends gab es eine Einführung ins Feedback. Nach dem Abendessen hatten wir - wie an jedem Abend - im Lerntandem die Möglichkeit, uns mit einer anderen Person über den Tag auszutauschen. 


Am Dienstagvormittag gingen wir dann weiter auf unsere individuellen Wünsche und Träume ein und stellten diese der Gruppe vor. In der Kleingruppe versuchten wir anhand dessen eine Projektidee zu finden und diese den anderen vorzustellen. Durch die Transfereinheit wurden uns Probleme klar, die in der Pfadistufe bei einer Projektfindung entstehen können.

 

In den nächsten zwei Tagen feilten wir an unseren Projektideen und kamen nach vielen Diskussionen zu einem gemeinsamen Projekt, welches es dann zu planen und vor allem durchzuführen galt.


Hierbei stand für uns der Selbstfindungsprozess im Vordergrund. Im Rahmen einer Wanderung zur nahe gelegenen Burgruine nahmen wir uns die Zeit, etwas Abstand zum vorhergehenden Organisationsstress zu gewinnen und uns voll und ganz dem Inhalt des Projekts zu widmen.

 


An der Burg angekommen stellten wir selbstverständlich erst mal eine Jurte auf. Ab dann ging es für uns darum, der Antwort auf Frage „Wer bin ich und wo will ich hin“ mit Gesprächen in Kleingruppen und Rollenspielen einen Schritt näher zu kommen. Alle Methoden hierfür wurden natürlich von uns selbst ausgewählt und vorbereitet. Mit dem Feedback und der Ich-Zeit beendeten wir den Tag auf der Burg und kehrten zum Haus zurück. Dort bastelte jeder seine ganz persönliche WBK-Kiste, in die wir unsere Erinnerungen an das Projekt legen konnten. Mit vielen Eindrücken vom Tag ging es dann müde, aber glücklich ins Bett.

 

 

Am Samstag wurde der komplette Kurs reflektiert. Hierbei kennzeichneten wir unsere persönlichen Schlüsselstellen im Kurs.
Wie überall im Leben sind auch auf dem WBK Ziele wichtig - so überlegten wir uns auch hier persönliche Vorhaben, die wir bis zum Entwicklungswochenende – ein halbes Jahr später – in Angriff nehmen dürfen. Abgeschlossen haben wir den Kurs mit einem Gottesdienst (in der Sauna) und einer anschließenden Abschluss-Party.

 


 

Fazit: Die meist befürchteten Nebenwirkungen blieben aus. Für uns war es eine ganz besondere Woche. Es ist sehr beeindruckend, was so in einer Woche alles passieren kann. Wir konnten sehr viel mitnehmen – für uns, für unseren Trupp und für unseren Stamm.

 

 

Zuletzt ein herzlicher Dank an das Küchenteam für die kulinarischen Köstlichkeiten während der Intensivanwendung.

 

Peter Hasenstab aus Mainaschaff  und  Stefanie Hirsch aus Weiden

 

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